Dieses Training verbindet zwei Welten: das Wissen darüber, was beim Sprachenlernen wirklich wichtig ist, und die Technik, mit der man es sich merkt. Unser Gehirn tut sich schwer mit allem, was abstrakt daherkommt – eine Zahl wie 17512 oder ein fremdes Wort wie molim. Sobald daraus ein Bild wird, ist es einfach: Auf dem Mond fährt eine Limousine, und schon sitzt molim für „bitte“.
Normalerweise braucht ein Klang dreißig bis vierzig Wiederholungen, bis er im Kopf verankert ist. Über die Bildergeschichten kommen Sie mit etwa sechs aus. Genau deshalb wird zu jedem Wort und jedem Satz eine kleine Geschichte erfunden, in der zuerst die deutsche Bedeutung erkennbar ist und danach der kroatische Klang Silbe für Silbe auftaucht.
Nehmen Sie sich das Recht, jedes Video mehrmals anzusehen. Fehler sind hier kein Rückschlag, sondern der Hinweis darauf, was Sie als Nächstes korrigieren dürfen. Gregor Staubs Faustregel aus dem Seminar: fünf Wiederholungen. Wenn etwas sitzt, freuen Sie sich – und wenn Sie einen Fehler finden, freuen Sie sich auch.
Jedes Video ist gleich aufgebaut: Sie hören zuerst den deutschen Satz, dann den kroatischen, dann den kroatischen langsam und noch einmal in normalem Tempo. Anschließend erklärt Gregor, wie er sich den Satz gemerkt hat. Der Kurs folgt dabei einer Urlaubsreise – vom Zoll über die Tankstelle bis ins Restaurant und ins Hotel.